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Es geht doch!

Dort wurde jedem Gast mitgeteilt, ob er alles richtig gemacht hat oder was er verbessern könnte. Die Sicherheitseinrichtungen inkl. auch Maschinenraum konnten jederzeit inspiziert werden. Rettungswesten gab es in jeder Kabine, sowie im Salon. Alle Einrichtungen (Westen, Rettungsinseln, Äxte, Rauchwächter usw.) waren in hervorragendem Zustand und immer erreichbar. Taucher erhielten ein ausführliches Briefing hinsichtlich der Sicherheit (zusätzlich zum normalen Tauchplatz-Briefing). Jeder Taucher erhielt eine Flagge an einem steckbaren Mast (genial einfach und besser als jede Boje bei den dortigen Bedingungen), einen Hammerhead (Pressluft-Signalgeber) plus einen ENOS-Sender. Wir wurden ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, diese Dinge auch zu benutzen, niemand sei böse, wenn jemand Angst bekommt und den ENOS-Sender aktiviert, im Gegenteil: "Wenn euch danach ist, benutzt ihn! Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig." Das wurde laufend wiederholt. Benutzt die Sachen, dazu sind sie da.

Die Luftfilter der Kompressoren wurden genau nach Herstellerangabe getauscht, was wir auch kontrollieren konnten. Die Flaschen standen sehr gut gesichert in Klammerhalterungen, voll angerödelt. Bei der Sitzbank konnte man die Sitzfläche bei jeder Flasche hochklappen, darunter war das Staufach (anstatt der sonst üblichen Plastikkisten) - alles aus stabilem Eisen, da wackelte nichts und das war für die Ewigkeit gebaut. Alles in allem ein nur zu empfehlendes Schiff (beide Aggressor Boote auf Galapagos sind da identisch). Sicherheit wird hier in einem kaum zu überbietenden Optimum geboten. Aggressor ist kein Billiganbieter, aber wie der Bericht zeigt: Man investiert und wirbt nicht mit Whirlpools und grenzenlosem "fun" für jeden Spaßurlauber, sondern hat das Wesentliche im Blick.