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Nachlese BOOT 2010 Teil 1
Vorweg braucht das Kind einen Namen, es geht um das Safariboot "Spring Land". Der Standbetreiber benennt sich nach der Farbe ägyptischen Sommerhimmels.
Blick auf die Schiffsdaten: 32 m Länge, 7,5 m Breite entspricht einem Safarischiff der für 22 Gäste nicht mehr ganz aktuellen Klasse. Zweimal 450 PS sind auch bei Welle von vorn nicht ganz viel Leistung, und da begann die Diskussion.
Ich: "Bisschen schwach motorisiert ist das Schiff ja."
Gegenüber: "Das Schiff ist anders als andere Schiffe sehr schlank gebaut und schneidet in die Wellen, das braucht nicht so viel PS."
Ich: "Das kann nicht sein bei 32 m zu 7,5 m, außerdem zeigt das Foto schon nach ca. 4 m Wasserlinienlänge volle Breite."
Gegenüber: ... = Schweigen ...
Ich: "Das Foto zeigt kein nutzbares Radar und keine Kurzwellenantennen."
Gegenüber: ... Schweigen ...
Ich: "Welches System für abtreibende Taucher ist denn an Bord?"
Gegenüber: "Seareq"
Ich mehrfach nachgefragt: "Wirklich Seareq?"
Gegenüber mehrfach geantwortet: "Ja - Seareq"
Ich: "Da drüben, 15 m entfernt, hängt Seareq, aber das ist ein Jacket und kein Ortungssystem."
Gegenüber: ... Schweigen ...
Es gibt Messegespräche, die schnell enden, weil sinnlose Zeitverschwendung! Und man sollte Leute, die keine Ahnung haben, nicht unbedingt auf einen Messestand stellen!