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Safarischiffe in Thailand

Zitate aus der Diskussion (ohne Nennung des Autoren-Nicknamens)

Eine generelle Anmerkung:

Wenn der Tiefgang der Boote zum Ballast, Schwerpunkt und dem Gewicht und der Höhe der Aufbauten passt, gibt es auch keine Probleme mit der Stabilität! Nur leider ist das bei den meisten Stahlbadewannen, die in Thailand gebaut werden, spätestens gegen Ende der Trips, nachdem ca. 10 Tonnen Wasser-Ballast (ohne Entsalzungsanlage, nicht jeder Kahn hat Ballasttanks) und 2-5 Tonnen Diesel-Ballast fehlen, nicht immer gegeben!

Viele Tauchboote sind nicht tatsächlich hochseetauglich, da oft (wie o. g.) der Schwerpunkt zu hoch liegt. Solche Boote sollten wir als Kunden grundsätzlich meiden.Dies ist den Eignern durchaus bekannt, weshalb in den gängigen Tauchsafarigebieten nur wenige Boote eine international anerkannte Klassifizierung haben.

Zur xxx: altes umgebautes Zinnschüttgutboot, daher die interessante outline. Unten schmaler als oben. 2 Wassertanks, jede Seite einer, nicht verbunden, daher gegen Ende der Trips meist deutliche Schieflage und sehr anfällig für Gewichtsverlagerungen (alle Gäste auf einer Seite, dann springt die gesamte Crew auf die andere, sonst rutscht alles.

Bedeutet auch, dass bei Wind die Regenschutzfolien OBEN bleiben müssen!

--- Ende der Zitate ---

Wenn man dazu berücksichtigt, dass auf diesen Routen der Wind von Nordwest bis Süd reichlich Fetch = Anlaufstrecke hat, um Seegang aufzubauen, ist es schon erstaunlich, dass nicht noch wesentlich mehr Havarien gemeldet werden. Aber ob man solche „Stahlbadewannen“ buchen sollte, bedarf wohl ernsthaften Überlegungen.