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Sinkendes Schiff
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Safarischiff beispielsweise im Dunklen bei höhergehender See zwischen Kontinent und Brother Islands leckschlägt und relativ schnell sinkt. UKW-Seefunk hilft da gar nicht, weil es keine Küstenfunkstellen gibt, auch ein GSM-Telefonnetz ist nicht verfügbar. Also hocken, wenn alles gut geht, 20 Gäste plus Crew in zwei Rettungsinseln und treiben auf dem offenen Meer gen Süden. Bis ihr Schicksal bemerkt wird, dürften die ersten Leute fast verdurstet sein.
Abhilfe: EPIRB – Rettung via Satellit
Bei Aktivierung wird über das weltweit verfügbare COSPAS-SARSAT-System Alarm ausgelöst, den internationale Zentralen wie MRCC Bremen auswerten. Von dort aus wird dann, falls vorhanden, die nationale SAR-Zentrale alarmiert, außerdem geht der Notruf zusammen mit der Aufforderung, an der Rettung mitzuwirken, auf der Brücke sämtlicher Einheiten von Berufsschifffahrt und Marine ein. Gute EPIRBS haben einen integrierten GPS-Empfänger und senden stetig die aktuelle Position der Havarierten.

Bild mit freundlicher Genehmigung der Fa. NAVTEC, www.epirb.de
Eine solche EPIRB kostet einmalig knapp 1200 Euro und bis auf gelegentlichen Austausch der Batterie null Euro Folgekosten.
Die Regressforderungen von Hinterbliebenen, falls ein solcher Seeunfall nicht gut ausgeht, dürften um Zehnerpotenzen höher sein.
Es wird Zeit, dass die Tauchanbieter (Eigner und Veranstalter) umdenken und nicht mit Kostenargumenten versuchen, notwendige Sicherheitsausrüstung zu umgehen.
Diese Website soll auch zumindest versuchen, dass zunehmend seitens sicherheitsbewusster Taucher quasi eine Abstimmung mit den Füßen erfolgt:
Buchungen gern dort, wo in Sicherheit investiert wird.
Wer Sicherheitsinvestitionen verweigert, wird nicht gebucht.
Wer bei der Ausstattung eines Safarischiffes Geld für Flachbildschirme in jeder Kabine und 4 Whirlpools übrig hat, der hat auch das Geld für Luftanalytik, ENOS, EPIRB!
Safety first! Schickimicki später, wenn noch Geld übrig ist!