Webdesign
Internetpromotion
www.libernet.de
CMS: www.deinklick.de

Übersicht: Safarischiffe»

Technische und nautische Ausstattung

Welche Anforderungen sind bezüglich nautischer Ausstattung an Safarischiffe zu stellen?

Safarischiffe operieren meist in Regionen fernab der Zivilisation und damit auch fernab schneller landseitiger Hilfestellung im Notfall - sofern das betreffende Land überhaupt ein effektives SAR-Wesen hat. Sie sind ganz eindeutig kleine und spezialisierte Kreuzfahrtschiffe. Leider unterliegen sie in vielen Ländern nicht den strengen Ausrüstungs- und Besatzungsvorschriften, wie sie für "richtige" Kreuzfahrer gelten, aber ein daraus ableitbares Minimum muss sein.

Konstruktive, technische und nautische Ausstattung


Zwei Antriebsdiesel sind Pflicht, gerade in Ländern, wo Wartung und Service an Bord und an Land nicht gerade von gelernten Vollprofis ausgeführt wird.
Maschinenraum mit Rauch- und Brandmeldeanlage, fernbedienbare Schnellschlussventile für Brennstoffzufuhr, ausreichend dimensionierte CO2-Feuerlöschanlage Fluchtweg vom Unterdeck auf das Vordeck, anstatt nur in den Salon Sichere Bebunkerung in geeigneten Behältern mit Benzin für die Schlauchboote

Im Hauptfahrstand sind zwingend zu fordern:

- zwei UKW-Seefunkanlagen, mindestens eine davon mit GMDSS
 
- INMARSAT-Telefonie-Anlage
 
- ein kompensierter Magnetkompass und ein elektronischer Fluxgate-Kompass
 
- eine Radaranlage mit Bildschirmdiagonale mindestens 12 Zoll, an Radomantenne mindestens 60 cm oder Balkenstrahler mindestens gleicher Größe
   
- Papierseekarten für das gesamte Gebiet
 
- ein Marine-Fernglas
 
- GPS-Empfänger, am besten gekoppelt mit elektronischem Kartenplotter
 
- Echograph, am besten mit Farbbildschirm und zwei Frequenzen
 
- Gegensprechanlage zum Tauchdeck, besser unterstützt durch Heckkamera und Monitor
 
- alle vorgenannten Geräte im unmittelbaren Sichtbereich des Skippers


Im meist vorhandenen Außenfahrstand sind zwingend zu fordern:

- eine UKW-Seefunkanlage mit GMDSS, kann auch Tochtergerät zum Hauptfahrstand sein
 
- ein kompensierter Magnetkompass
 
- ein Marine-Fernglas
 
- ein GPS-Empfänger, kann auch Tochtergerät zum Hauptfahrstand sein
 
- Gegensprechanlage zum Tauchdeck
 
- leistungsfähige Suchscheinwerfer


Sinnvolle Ergänzung, da Safarischiffe öfters lange Strecken zum nächsten Tauchspot zurücklegen:

- Autopilot, gekoppelt mit Kartenplotter/GPS


Für jedes Schlauchboot ist zwingend zu fordern:

-    wasserdichtes UKW-Funk-Handgerät zur Kommunikation mit dem Safarischiff

So eine Radarantenne im mittleren Kochtopf-Format gehört auf eine 10 m-Segelyacht (und da gehört sie auf allen Segelyachten hin!), aber nicht auf ein 38 m-Safarischiff:

Furonu

Und so könnte ein wirklich gut konstruierter Mast mit angemessener Technik auch auf einem Safarischiff aussehen:

Mast